P. kauderni

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • P. kauderni

      27.8.2015
      Hallo Zusammen
      Nach einigen Rückschlägen ist es mir wiederum gelungen, 11 junge Kaudernis aufzuziehen bezw. bin ich am aufziehen. Ein Jungfisch meiner ersten Zucht von Ende Dezember 2013 (von den rd. 20 verblieben mir leider lediglich 5*), ein Mann, „verliebte“ sich in eine im letzten Jahr gekauften Dame. Nachdem er in den vergangenen Monaten immer wieder die Eier schluckte, bemerkte ich Ende Juli, dass er sich vom reichlich gedeckten Esstisch fernhält. Nach 27 Tagen tummelten sich 2 Kleine im künstlichen Seeigel, 2 im Filter. Die Filterwatte überdeckte ich einige Tage zuvor mit einem Stück Vorhang. Die restlichen 7 fand ich im Laufe des Tages immer wieder in einer Ecke des Beckens und konnte sie problemlos mit einem Netzchen fangen.
      Zwei Tage vor dem Wurf setzte ich Artemien an.
      Die Kleinen halte ich nun in einem separaten Becken (25 l), mit dem künstlichen Seeigel und Caulerpa, belüftet, ohne Filter/Strömungspumpe, Wassertemperatur 25 Grad. Frisch geschlüpfte Artemien sind grosszügig vorhanden, die Kleinen haben prall gefüllte rosa Bäuche und alle sehr lebendig.
      Vorteil der Belüftung gegenüber Strömungspume/Filter: Kein Aufwirbeln allfälliger Schmutzpartikel, Artemiaschale etc. die, trotz aller Vorsicht beim Absaugen aus der Zuchtflasche mal mitkommen.
      Erster Wurf 27.11.2013: (das Zuchtpaar verstarb mir leider)
      *)Sämtliche Todesfälle führe ich auf Schrecksekunden, ev. Einnahme von Artemienschalen etc. zurück. Die Kleinen starben immer nach der Fütterung, d.h. sie drehten sich um die eigene Achse, zuckten herum, und gaben den Geist auf.

      Zweiter Wurf 27.8.2015:
      Nun, ich hoffe sehr, diese 11 Knirpse am Leben zu erhalten.

      7.9.2015: Die Kleinen wachsen und sind wohlauf. Der Vater hat nach 7 Tagen schon wieder "ein grosses Maul".
      Gruss Hans Jörg
      Hans Jörg A-)
    • Kauderni-Nachzucht

      xxxxx 024.jpg


      Nachdem nun bereits der zweite Wurf Ende nächster Woche zu erwarten ist und ich das Aufzuchtbecken wieder benötige, mussten heute die -11- nun knapp vier Wochen jungen Kaudernis in ein anderes Becken zügeln. Dafür hatte ich bereits letzte Woche mit eingefahrenem Korallenkies und Altwasser ein Becken von 35 l hergerichtet. Nachdem ich bereits bei einer ersten Zucht einen Grossteil der Jungbrut durch "Schrecksekunden- und Zuckungen" verlor, war ich diesmal gewarnt und besonders vorsichtig.
      Zu meinem Glück: Drei erste Kleine fing ich mit dem Kescher und setzte sie direkt um, Shit...........Wie besoffen und elektrisiert kurvten sie im Becken herum und blieben alsdann regungslos am Boden liegen. Mit einem Glasröhrchen stupste ich sie immer wieder an, bis sie ein mehr oder weniger normales Schwimmverhalten zeigten. Nach knapp einer Stunde standen sie dann wieder im neuen, künstlichen Seeigel und begannen, die grosszügig vorhandenen frisch geschlüpften Artemien zu futtern. Alarmstufe 1: für die restl. 8 Jungtiere setzte ich eine kleinere Glasvase ins alte Becken und legte den künstl. Seeigel, den sie übrigens nie verliessen, in die Vase. Die Fischlein folgten von sich aus. Ohne Stresssituation konnte ich die Vase inkl. Inhalt entnehmen und ins grössere Becken stellen. Nach gut zwei Stunden "Besichtigung der neuen Behausung" kippte ich die Vase und zog langsam den Seeigel heraus, die Kaudernis im Schlepptau. Schnell war dann die ganze 11-er Gruppe wieder glücklich vereint im neuen Seeigel, in neuer Umgebung. Kein Todesfall, zum Glück.

      Vielleicht helfen meine Beobachtungen und Erfahrungen dem einen oder andern Kauderni-Fan.

      Gruss
      Hans Jörg A-)
    • Hallo Zusammen
      Nun ist es wieder soweit. und wie!!! Nach 29 tagen Tragzeit hat mein Kauderni-Mann, rd. einen Monat nach seinem ersten Wurf, mir heute wieder eine Jungschar beschert. Sage und schreibe 29 Junge konnte ich heute morgen aus dem 300 l Becken feumern. Gleich nach dem Umsetzen ins 25 l Aufzuchtbecken stürzten sie sich alle wie kleine Raubtiere auf die frischen Artemien. Eine wahre Freude.
      Zurzeit tummeln sich bei mir in diversen Becken 7 adulte Kaudernis, davon ein Zuchtpaar, 11 Junge aus der Brut von Ende August und nun eben noch diese 29 Winzlinge.
      Total 47 Kaudernis.
      Gruss
      Files
      Hans Jörg A-)
    • Hallo Zusammen
      Nachdem sich nun die zweite Brut im Aufzuchtbecken immer sicherer zeigt und nicht nur als "Kauderniklumpen" im Seeigel schwimmt, konnte ich die Zählung nochmals vornehmen. Es sind nicht deren 29, sondern 33 Jungtiere. Uebrigens, exakt nach dem 7. Tag ist der Kaudernimann schon wieder "schwanger".
      Gruss
      Hans Jörg A-)
    • Vorsicht beim Umsetzen von Kauderni-Jungbrut
      Von den 33 jungen Kaudernis sind mir leider bis dato total 6 beim Umsetzen verstorben und zwar immer auf die gleiche Art und Weise, trotz grösster Vorsichtsmassnahmen.

      Um einem Stress mit Netzli vorzubeugen, legte ich jedes mal 2 Tage vor dem Umsetzen eine Glasvase ins Aufzuchtbecken, was die Kleinen überhaupt nicht störte und sie dann auch im zusätzlichen Glas hin und her schwammen. Nach dem "Glasangewöhnen" nahm ich dasselbe sehr vorsichtig aus dem Aufzuchtbecken mit jeweils 5-7 Jungen drin. Kein Problem bis................aus dem Becken genommen automatisch ein anderes Lichtverhältnis besteht, was einem Teil der Jungen überhaupt nicht bekommt. Heute z.B. wieder dasselbe. 2 Junge drehten sich wie gestört in der Glasvase um die eigene Achse, zitterten, sperrten das Maul auf und blieben am Boden liegen. Noch einige Atemzüge, dann war bei diesen das Leben ausgehaucht. 5 weitere ebenfalls im gleichen Glas gefangen, stehen gut da. Die Glasvase steht nun im neuen, grösseren Becken zwecks Anpassung der Temperatur und der Wasserwerte. Auch können sie sich die neue Umgebung anschauen.
      Zur Infos anbei Photos der Verstorbenen.

      Gruss
      Files
      Hans Jörg A-)
    • Hallo Hans Jörg

      Ja sie sind manchmal sehr schreckhaft.
      Am besten geht es bei nicht zu grellem Licht. Mach möglichst ruhige Bewegungen, streck den Kopf möglichst selten übers Becken (vor allem dann, wenn es ihnen nicht gut geht) und gib ihnen im Übergangsbecken Versteckmöglichkeiten in Form von höheren Algen. Eine Glasvase ist aus meiner Sicht deshalb nicht optimal, da wirklich rundum durchsichtig.
      Gruss Ben
      Mitglied im VMN

      Seepferdchenbecken, ein Riffbecken und kleine Aufzuchtbecken
      Biete diverse Korallen und Ableger
    • Alet03 wrote:

      Was empfiehlst du mir für die Umsetzung ?
      Einen Behälter, wo sie die Wand sehen. Dann haben sie zwar Stress im Moment des Einfangens, doch anschliessend können sie sich an der Wand orientieren und sich wieder beruhigen. Das kann ein leicht getrübter Kunsstoffbecker sein bis hin zu undurchsichtigen Kunststoffbeckern. Bei den ganz undurchsichtigen Bechern habe ich früher immer mit weissen Bechern gearbeitet, doch heute würde ich es mit schwarzen oder dunkelblauen probieren.
      Gruss Ben
      Mitglied im VMN

      Seepferdchenbecken, ein Riffbecken und kleine Aufzuchtbecken
      Biete diverse Korallen und Ableger
    • Hallo Ben
      Ja, so ist es bei mir. Nur hat das eine Becken 50 l, das kleinere, in dem sie seit der Geburt sind, 30 l. So wie es mir scheint, liegt es doch an der Lichtintensität. Werde morgen das ganz bei weniger Licht durchführen und eben mit einem weissen Plastikbecher.

      Gruss
      Hans Jörg A-)
    • Heute haben meine
      Amphiprion sandaracinos - Oranger Weißrücken-Anemonenfisch zum ersten Mal abgelaicht. Natürlich war und bin ich nicht darauf vorbereitet gewesen, mir fehlt zurzeit das richtige Aufzuchtfutter. Ben, was empfiehlst du mir ?? Ich hoffe, bei der nächsten Brut am Drücker zu sein.


      Gruss
      Hans Jörg A-)
    • Hallo Zusammen
      Konnte die letzten Tage wieder einmal Kaudernis "abschöpfen". 18 Stück sind wohlauf und fressen Artemiennauplien. Nachdem mir das "Erfolgsmännchen" (siehe meine Berichte) leider im Frühjahr verstarb, konnte ich das Weib mit einem neuen Mann verkuppeln. Die ersten zwei Brutversuche misslangen, da er die Eier verschluckte. Beim dritten Mal ging alles glatt, er hielt 31 Tage ohne fressen aus. Nun hat er wieder Appetit und bereitet sich sicher auf die nächste Brut vor.

      Gruss
      Hans Jörg A-)